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Frontblenden
Classic II
LED Fassungen

Nun kommen wird zu einem der schwierigsten Schritte bei der Frontblende überhaupt. Die LED-Fassungen verlangen wegen ihrer nicht trivialen Form eine gehörige Portion Zeit und Geduld.

Die LED-Fassungen sind mit normalem Heimwerkerwerkzeug (solange Tischbohrmaschine oder eine Drehbank nicht dazu zählen) praktisch nicht machbar bzw. nur etwas für absolute Masochisten.

Wie auch bei den Drehknöpfen brauchen wir bei unsererem Vorgehen 8mm dickes Plexiglas (oder Lexan, wegen den besseren thermischen Eigenschaften) mit Ausmaßen von mind 4 x (40x40mm²), eine Tischbohrmaschine mit einem Schraubstock, eine (Stich-)Säge, eine Feile (mit mind. einer flachen Seite), Sandpapier von 60er bis 400er Körnung, Polierpaste und viel Zeit und Geduld.

Wir geben zwar die Abmessungen vor, müssen aber auch zugeben, dass wir wenig mit der Form experimentiert haben, also jeder darf sich ruhig die Freiheit nehmen und ein Stück Individualität basteln. Natürlich sollte man bedenken, dass das Zusammenspiel der LED-Fassungen mit dem eigentlichen Front-Panel von entscheidender Bedeutung ist.

Fast schon obligatorisch die Schritte: einzeichnen, ausschneiden, überlegen was als Schaft dienen kann, danach passendes Loch mittig rein.

Die Kräfte, die auf den LED-Fassungsrohling bei der späteren Verarbeitung wirken, sind enorm. Die Auswahl des passenden Schaft-Ersatzes ist deshalb von ernster Bedeutung.

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Wir entschieden uns für die Spannstifte, die man evtl. von Schränken oder sonstigen Möbelstücken kennt. Diese haben meist Gewinde an einer Seite, welche wir auch nutzen um den Stift in den Fassungsrohling einzudrehen.

Logischerweise darf sich der Schaft im Plexiglas nicht durchdrehen. Der maximale Durchmesser des Stift-Gewindes sollte 5mm nicht überschreiten.

Nun die Feile in den Schraubstock einklemmen und zwar so, dass der Abstand von der Oberkante der Feile zur Mitte der Plexischeibe nicht weniger als 36 mm beträgt. Der Schraubstock sollte rutschfest auf der Bohrplattform sitzen. Die Drehzahl der Maschine sollte nicht unter 1800 Upm liegen.

Die Tischbohrmaschine "vorwärmen" *g* und das nun sehr schnell rotierende Plexiglas-Plättchen langsam (wichtig!) gegen die obere Kante der Feile absenken. Dadurch entsteht u.U. eine ohrenbetäubende Geräuschkulisse. Darüber hinaus fliegen Hunderte von erhitzten und abgeschliffenen Plexiglas-Körnern um Eure Ohren und vor allem in die Augen. Daher unbedingt Schutzbrille besorgen und auch tragen!

Ein ähnliches Vorgehen wurde bereits in dem Tutorial zur "Tastersteuerung für Magic Feet" ausführlich beschrieben.

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Als Nächstes kommt der Horror-Part. Die Fassungen müssen nun ihre finale Form annehmen. Zuerst die geschmolzenen Randbereiche mit der Feile in der Hand und rotierendem Rohling abtragen. In dieser (ewig langen) Zeit habt ihr auch die Möglichkeit, die Fassung gemäß unseren Vorgaben oder euren Vorstellungen und Wünschen entsprechend anzupassen. Irgendwann kommt man aber nicht mehr um das Sandpapier mehr herum. 400er Körnung als vorletzte Stufe reicht vollkommen aus.

Nachdem die Form der Fassung endgültig steht, kann man diese auch polieren. Dazu holt man sich eine Tube Polierpaste, trägt etwas davon auf ein weiches Stück Stoff auf und lässt die rotierende Fassung den Rest erledigen. Anschlieend den Stift wieder rausdrehen und dann eine 9.7mm breite Führung rein (für die Achse des Potentiometers).

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Was können wir euch dabei noch mit auf den Weg geben? Hmm... Besorgt euch weitere Feilen (Schlüsselfeilen sind überall billig erhältlich) und eine Menge Sandpapier. Lasst euch viel Zeit und reserviert eine Menge Geduld. Der Arbeitsaufwand betrug bei uns mind. 1 Stunde pro Fassung und das alles ohne Erfolgsgarantie! Die Ausschussmengen sind enorm, würden grobgeschätzt bei über 50%(!). Wer eine Drehbank hat ist fein raus. Sogar ein blutiger Drehbank-Noob schafft in 30 min locker 5 Fassungen (oder mehr) und das mit der unvergleichbaren Präzision (im Vergleich zu der manuellen/beschriebenen Herstellung)

Nun fehlen noch die LED-Fassungen in den LED-Fassungen *g*. Sprich, wir müssen überlegen, wie die LEDs in der nun fertigen Fassung Platz finden und welche Anordnung wir dabei bevorzugen. Darüber hinaus machen wir uns Gedanken über die Befestigung des Potis. Wie immer, geben wir nur eine Empfehlung ab. Also Zirkel und Lineal rausholen, nachzeichnen und ausschneiden. Die Schablone legen wir nun auf die Rückseite der LED-Fassung, nehmen etwas Spitzes und stechen die Fassung an: durch die Schablone hindurch an den Stellen wo die LEDs ihren Platz finden sollen.

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Die Schablone abnehmen und 4-5 mm tiefe Löcher mit 3mm Durchmesser bohren. Holzbohrer sind dabei ganz schlecht, weil die eine hervorstehende Zentrierspitze haben. Die Metallbohrer sind schon optimal, darüber hinaus sollte man mit nicht zu groer Geschwindigkeit bohren, damit die Randbereiche nicht schmelzen. Im Bereich bis 400 Upm seid ihr auf der sicheren Seite.

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Voila, davon bitte 4 gleiche Exemplare.

Drehknöpfe
Trägerplatten [2]
Classic II (Übersicht)