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Autor Thema: Casemodding - Ein Randthema?  (Gelesen 7009 mal)
mogGER-TA
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Casemodding - Ein Randthema?
« am: April 11, 2007, 17:25:18 »

Casemodding - Ein Randthema?

Ich bin nun seit geraumer Zeit dabei. Doch habe ich viele, mit denen ich über mein Hobby – Casemodden – sprechen kann? Klar, die Community – euch – hab ich. Aber sonst?

Meine Familie interessiert sich nur in Ansätzen für die Modifizierung von Computergehäusen. Man spricht zwar ab und zu die verrichtete Arbeit an, erntet zuweilen Lob für gelungene, selbstgemachte Elemente, doch wirklich vertiefte Gespräche über Lösungsvorschläge oder einfach nur Fachsimpelei kann ich nur im Forum haben.

In der Schule gibt es den einen oder anderen, dessen Interessen in Richtung Computer abzielen. Doch zumeist geht es dann nur ums Zocken – abgesehen von exzessiver ICQ-Nutzung. Counterstrike hier, WoW da. Dass Nächte auch für 3D-Skizzen oder einen Schaltplan – für rumfunkelnde LEDs – drauf gehen können, ist für manchen schwer nachvollziehbar. Zwar sind manche Ergebnisse – zum Beispiel eine Diode die beim Stillstand eines Lüfters aufleuchtet – für meine nichtmoddenden Mitmenschen ähnlich interessant und begeisternd, doch machen sie sich keine Vorstellungen von der Entstehung eines Produktes.
Für sie ist es einfach 1 und 1 zusammenziehen um 2 – das Produkt – zu erhalten. Und warum selber machen? Warum nicht kaufen? Warum eine LED rot aufleuchten lassen, wenn mir ein ganzes LCD – gekauft – anzeigen kann, dass eine Temperaturschwelle überschritten wird?
Für mich steckt da mehr in einer Mod – , deren einzelnen Komponenten: Ich sehe keine LED aufleuchtet, ohne mir Gedanken über ihre Schaltung zu machen. Ist sie selbst entwickelt? Hat der Modder wohlmöglich in der Community bis zum fertigen Produkt hart diskutiert, mit glühendem Kopf gegrübelt und viele (für ihn nicht / erschwert realisierbare) Ideen verworfen? Wie viel Arbeit in so einem kleinen Computer-Kasten stecken kann, habe ich versucht im Fach Französisch mit einem Kurzreferat an den Mann zu bringen:
Planung, Werkzeuge, Material, Umsetzung und Präsentation waren grob zusammengefasst die Themen der Präsentation.
Eine gekürzte Version (weniger Bildinhalte) der Präsentation liegt unter:
http://www.moggerz.de/downloads/misc/index.htm
als frei verfĂĽgbarer Download vor.
Doch spreche ich nach dem Referat anders über mein Hobby (mit den Nichtmoddern)? Vereinzelt kamen im Lauf der Zeit fachspezifische Fragen, wie man zum Beispiel am besten Plexiglas säge oder wo gute Bezugsquellen für kompakte Leuchtmittel (CCFLs, LEDs) sind. Sonst änderte sich annähernd nichts. Doch, zwei Sachen: Zum einen weiß die Mehrheit der Klasse dank meinem Live-Modact, was ein Dremel ist (und das man damit Herzen gravieren kann). Zum anderen taucht das Thema Casemodding bruchstückhaft in Gesprächen auf – oft, weil es auf Unverständnis stößt. Aber warum können sie nachvollziehen, dass coole Pimps an ihren Autos schrauben, aber nicht, dass ich an meinem PC schraube?
Mit dem Auto kann man ja noch wohin fahren... Und mit dem PC arbeiten / spielen – mal ganz die künstlerische Seite außer Acht gelassen.
Dass es vielen Casemoddern in erster Linie gar nicht ums Ergebnis sondern um den Werdegang des Selbszuerschaffenden geht, kann die Mehrheit manchmal gar nicht in ihre Köpfe meißeln.

Was ist daran so unverständlich? Werde ich einsam, nur weil ich Casemodder bin? Möglich ist es, da man während der Planung viel Zeit vor dem PC verbringen kann – das kann vereinsamende Wirkung haben.
Dass das auch in einem angemessenen Maß geht, ist dank einiger Spielesüchtigen fast nicht mehr möglich. Der PC wird dank bodenloser Berichte über Amokläufe („...der blutige Shooter Final Fantasy...“) oder „Reportagen“ von „<panorama>“, „Frontal 21“ und Co. zur Spiel- und Suchthölle degradiert. Dass auch zielstrebiges Arbeiten mit einer solchen technischen Maschine möglich ist gerät in den Hintergrund. Um nicht zu sagen: In Vergessenheit.

Im Großen und Ganzen lässt sich also sagen, dass aufgrund fehlenden Fachkompetenz und Interesse wenig Kummunikation mit meinen unmittelbaren Mitmenschen über mein Hobby No.1 möglich ist. Leider. Doch ist das schlimm? So habe ich auch die Möglichkeit einmal komplett „abzuschalten“ und über andere Themen Konversation zu betreiben.
Nachmittags habe ich dann wieder den Kopf frei, wenn ich mich meinen Foren widme.

Nun möchte ich von Euch wissen, wie das Thema Casemodding in euern Alltag passt.
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Re: Casemodding - Ein Randthema?
« Antwort #1 am: April 11, 2007, 17:48:51 »

Ich muss dir da auch auf ganzer linie recht geben. es gibt wirklich kaum leute die sich wirklich dafĂĽr begeistern lassen. ich kenn noch einen der auch ein wenig casemodding betreibt aber meist auch nur irgendwelche fertige schaltungen nachbaut. irgendwas selbst mal zu konstruieren wĂĽrde ich dem erlich gesagt nicht zutrauen sei es auch noch so simpel. das meiste was man auf lanpartys so sieht ist immer ein fertigcase mit ein paar ccfls drin und noch n beleuchteter lĂĽfter. eine selbstgebaute lĂĽftersteuerung zum beispiel habe ich auĂźer in bildern im internet noch nie gesehen!
es ist aber zweifellos so das es einfach nicht die masse ist die an ihren pcs rumschraubt. und ich erwarte eigendlich auch von niemandem das er versteht warum ich an meinem pc rumschraube (naja nicht nur einer...)

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mogGER-TA
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Re: Casemodding - Ein Randthema?
« Antwort #2 am: April 11, 2007, 18:00:35 »

(...)
es ist aber zweifellos so das es einfach nicht die masse ist die an ihren pcs rumschraubt.
(...)
Geht man inne Stadt, dann sieht man auch nur einen Prozetzteil modifizierten Autos. Und wenn dann mal was dran ist, dann nur son verchromter Abgasrohr Stutzen (= wäre beim PC wohl "Kaufmodding").

Zitat
(...)
und ich erwarte eigendlich auch von niemandem das er versteht warum ich an meinem pc rumschraube
(...)
Das tu ich auch nich. Keinesfalls. Aber es wäre halt schön, wenn man einen kompetenten und interessierten Gesprächspartner hätte und nicht nur Zuhörer.]



 auslach
Ich muss dir da auch auf ganzer linie recht geben. es gibt wirklich kaum leute die sich wirklich dafĂĽr begeistern lassen. ich kenn noch einen der auch ein wenig casemodding betreibt aber meist auch nur irgendwelche fertige schaltungen nachbaut. irgendwas selbst mal zu konstruieren wĂĽrde ich dem erlich gesagt nicht zutrauen sei es auch noch so simpel. das meiste was man auf lanpartys so sieht ist immer ein fertigcase mit ein paar ccfls drin und noch n beleuchteter lĂĽfter. eine selbstgebaute lĂĽftersteuerung zum beispiel habe ich auĂźer in bildern im internet noch nie gesehen!
es ist aber zweifellos so das es einfach nicht die masse ist die an ihren pcs rumschraubt. und ich erwarte eigendlich auch von niemandem das er versteht warum ich an meinem pc rumschraube (naja nicht nur einer...)

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Re: Casemodding - Ein Randthema?
« Antwort #3 am: April 11, 2007, 18:04:35 »

Will erstmal was los werden zu dem was du schreibst.

Du hast Angst zu vereinsamen, weil du Modder bist und viel Zeit in Planung steckst ? Halte ich fĂĽr reichlich ĂĽbertrieben, denn wenn du es wirklich willst kannst du locker Modding und Freunde unter einen Hut bringen. Ich meine ander Leute gehen in nen FuĂźballverein oder sammeln Briefmarken und haben auch noch Zeit fĂĽr Freunde.

Womit wir beim nächsten Punkt wären, du versuchst scheinbar mit viel Engagement den Leuten in deinem Umfeld Modding näher zu bringen. Ist vielleicht ganz nett aber irgendwie kommt es mir so vor als hättest du da recht egoistische Beweggründe. Erscheint mir so als würdest du das tun damit die Modding auch so sehr mögen wie du und dann mit dir darüber reden können. Aber hast du dich mal gefragt ob die nich andere Hobbys haben ? Und wahrscheinlich haben die da auch nich viele mit denen sie drüber reden können. Ich wette dich interessiert gar nicht so sehr was die anderen für Hobbys haben, ich kann mir zumindest nicht vorstellen, dass du dir die Spannung beim Briefmarkensammeln vermitteln lässt und dann mit jemandem ständig darüber sprichst.

Du bist Modder und hast in entsprechenden Foren Leute mit denen du dich unterhalten kannst, über PMs und ICQ kann man dann über die Zeit hinweg auch Freunde finden mit denen man Fachsimpeln kann. Also ich würde sagen hör auf zu versuchen krampfhaft in deiner Umgebung Modder zu finden oder gar zu schaffen. Wink

So und nun doch noch was zur Stellung von Modding in meinem Leben...
Es ist mein Hobby mehr nicht, ich plane gerne Mods und ich habe SpaĂź an der AusfĂĽhrung aber Freunde und Familie gehen immer vor, genauso wie beim Zocken oder sonstigem.

Reden tue ich über das Thema vielleicht mal mit einem Freund der Autoschrauber ist ansonsten habe ich meine Leute aus dem Forum. In der Familie krieg ich ein wenig Unterstützung und meine Freunde respektieren meine Arbeit und finden das recht cool was ich zu Stande bringe. Früher haben vor allem als wir noch Lan's gemacht haben ein paar aus meinem Freundeskreis auch gemoddet aber ich bin als Einzigster dabei geblieben, ich denke daran sieht man gut die Entwicklung, dass der Moddinghype langsam nachlässt und nur noch die Leute dabei bleiben denen wirklich etwas daran liegt.

Zum Topic: Ja Modding ist ein Randthema, genau wie Modellbahnbau, Briefmarkensammeln, Tennis spielen oder keine Ahnung was, es sind halt Hobbys und gleichgesinnte zu finden ist durchs Internet ja nun keine Schwierigkeit mehr.
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mogGER-TA
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Re: Casemodding - Ein Randthema?
« Antwort #4 am: April 11, 2007, 18:16:15 »

(...)
Du hast Angst zu vereinsamen, weil du Modder bist und viel Zeit in Planung steckst?
(...)
Definif nein.
Ich versuche das mit einem Eigenzitat zu klären:
Zitat
Möglich ist es, da man während der Planung viel Zeit vor dem PC verbringen kann – das kann vereinsamende Wirkung haben.
Dass das auch in einem angemessenen Maß geht, ist dank einiger Spielesüchtigen fast nicht mehr möglich. Der PC wird dank bodenloser Berichte über Amokläufe („...der blutige Shooter Final Fantasy...“) oder „Reportagen“ von „<panorama>“, „Frontal 21“ und Co. zur Spiel- und Suchthölle degradiert.


Zitat
Womit wir beim nächsten Punkt wären, du versuchst scheinbar mit viel Engagement den Leuten in deinem Umfeld Modding näher zu bringen. Ist vielleicht ganz nett aber irgendwie kommt es mir so vor als hättest du da recht egoistische Beweggründe. Erscheint mir so als würdest du das tun damit die Modding auch so sehr mögen wie du und dann mit dir darüber reden können. Aber hast du dich mal gefragt ob die nich andere Hobbys haben ? Und wahrscheinlich haben die da auch nich viele mit denen sie drüber reden können. Ich wette dich interessiert gar nicht so sehr was die anderen für Hobbys haben, ich kann mir zumindest nicht vorstellen, dass du dir die Spannung beim Briefmarkensammeln vermitteln lässt und dann mit jemandem ständig darüber sprichst.
Zum letzenren: Richtig. Zu dem davor:
Wenn man gefragt wird, was man denn so für Hobbys hat und dann mit "Casemodding" antwortet, ist das Gesicht gegenüber (manchmal) ganz schön aussagekräftig: "WAT?". Jetzt stell dir eine Schulklasse vor, in denen einer moddet, zwei wissen was es ist und der Rest sich für deine Hobbys interessiert: Wenn du es versuchst, jedem zu erklären, dann kriegste einen am rappel. Deswegen nutzte ich meine Chance, ein Referat drüber zu halten.

Zitat
Du bist Modder und hast in entsprechenden Foren Leute mit denen du dich unterhalten kannst, über PMs und ICQ kann man dann über die Zeit hinweg auch Freunde finden mit denen man Fachsimpeln kann. Also ich würde sagen hör auf zu versuchen krampfhaft in deiner Umgebung Modder zu finden oder gar zu schaffen. Wink
Hab ich... tu ich nicht. DĂĽrfte oben beantwortet sein.

Zitat
Ja Modding ist ein Randthema, genau wie Modellbahnbau, Briefmarkensammeln, Tennis spielen oder keine Ahnung was, es sind halt Hobbys und gleichgesinnte zu finden ist durchs Internet ja nun keine Schwierigkeit mehr.
Wäre ein schönes Schlusswort  Smiley
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Re: Casemodding - Ein Randthema?
« Antwort #5 am: April 11, 2007, 19:19:52 »

Ich sehe, euch bewegt das Thema, hab schon lange nicht mehr so lange Beiträge mehr gesehen. Ich selbst betreibe Modding insofern als Hobby, dass wenn mal was nicht funktioniert oder gebastelt werden muss, ich mich darum kümmere. Kleine Sachen halt, mal schnell aus ein bisschen Plexiglas einen simplen Fanduct basteln, der durch den beleuchteten Lüfter hübsch leuchtet... Mal 'ne Lüftersteuerung für den Kollegen basteln, wenn er eine gebrauchen könnte...
Natürlich versuche ich auch, den Computerfreak-Kollegen zum Modden zu bringen (mehr oder weniger erfolgreich Undecided), ich denke aber, dass jeder sein Hobby selbst wählt. Wenn jemand mich fragt, was mein Hobby ist, sage ich natürlich auch was ich da so treibe, es stürzt für mich aber keine Welt ein, wenn der davon "keinen Plan" Grin hat.
Für mich ist es aber sehr entnervend, wenn man den Computer die Schuld gibt. Das ist allerdings zweideutig zu verstehen. Erstens, wie mogGER-TA da gerade zitiert hat, die propagandaähnlichen "Berichte" über Amokläufe. Riesen Sauerei von beiden Seiten, denn es gibt immer noch normale Gamer, zudem sollten die, die da so ausrasten lieber mal das Hirn anschalten und über die Folgen ihres Handelns nachdenken, bevor sie rumballern.
Zweitens, eine private Erfahrung Wink: Computer geht nicht, man wird gerufen. Man frag was nicht funzt, bekommt das Problem halb verständlich geschildert. "Ok, was hast du denn gemacht, dass das passiert ist? Nichts!" Dabei sitzen die meisten Probleme eines Computers zwischen Tastatur und Stuhllehne! Grin;D (Sorry, aber der musste sein, passte so gut zu der Einleitung der vorherigen Absatzes. Wink)

Zu eurem Gezanke: Es heisst die Summe, aber das Endprodukt. Wink
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Re: Casemodding - Ein Randthema?
« Antwort #6 am: April 12, 2007, 01:04:13 »

Ich denke, dass Modding schlicht und einfach so ein Randthema ist, weils nich jeder einfach mal so machen kann, sondern ein gewisses handwerkliches Geschick Vorraussetzung ist (Ich rede hier nicht von Kaufmodding!). Vielen Leuten fehlt für sowas das Verständnis, da sich ihnen der Sinn dahinter nicht erschliesst. Für die ist der Pc einnfach ein Unterhaltungsgerät, welches unterm Schreibtisch sein Dasein fristet. Ich denke allerdings auch, dass es so "coole" Leute gibt, die dumme Kommentare über Casemodding ablassen, in Wahrheit aber nur unheimlich neidisch sind, weil sie es elbst nich können. Solchen Menschen sollte man vllt auch mal nahelegen, dass es in der Modderszene nicht nur darum geht, zu Hause alleine am Gehäuse zu basteln. sondern dass es auch nette Communities wie diese hier gibt, in denen man seine Ideen austauschen kann.

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Escom ist tot, also wirds Zeit fĂĽr was neues!
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Re: Casemodding - Ein Randthema?
« Antwort #7 am: April 13, 2007, 08:59:13 »

Ja ihr habt schon recht, Modding ist nicht sehr verbreitet, aber was solls. Nen kumpel von mir Interressiert sich wenigstens für den elektronischen Teil und hat vor nen paar jahren auch nen bischen gemodded, aber Hauptsache ist doch nur das man nicht negativ auffällt. Bei mir ist es so das mich fast jeder als den Computer-Freak kennt, nur weil ich nen bischen mehr Ahnung habe und auch noch so nem Hobby nachgehe. Aber wenn sie dann mal nen Problem mit nem Rechner haben kommen sie plötzlich alle an. (Manchmal wundert man sich echt wehr einen alles kennt.)
Wenn es so ist das du auch gleichgesinnte suchst, dann könnten wir ja auch mal wieder ne Wer-bin-ich-und-wo-wohne-ich-Atkion machen. Dann finndeste vielleicht einen in deiner Gegend =)

Ich z.B. wohne in Walsrode das liegt genau zwischen Hannover, Hamburg und Bremen.
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Re: Casemodding - Ein Randthema?
« Antwort #8 am: April 20, 2007, 00:29:48 »

Nun ich finde auch modding ist ein Randthema. Aber ich denke wenn es jeder machen würde, also ich meine richtiges modden, kein kaufmodden, dann hätte es auch irgendwie keinen Reiz mehr. Also ich persönlich kann mich gut für Dinge faszinieren, die noch was Besonderes sind eben weil es nicht schon jeder in- und auswendig kennt.
Andererseits macht modden natürlich mehr Spass wenn man neben den communities auch ein paar Freunde im wirklichen Leben hat die auch dieses Hobby haben. Man kann halt mit solchen Leuten noch um einiges besser seine Arbeit vergleichen/ sich gegenseitig helfen/ zusammen einen mod planen etc. als in einem Forum. Wenn jetzt aber meine ganze Stufe auf einmal casemodden würde könnte ich mir gut vorstellen dass es mir schnell langweilig werden könnte.

Ausserdem finde ich nicht, dass sich keiner dafür interessiert. Aus meiner Stufe gibt es jetzt zwar niemanden der richtig casemodded, auch niemanden den ich dazu bringen konnte. Aber trotzdem finden viele meine Arbeit mehr oder weniger interessant. Ich werde ab und zu schon gefragt ob ich mal was neues an meinem pc gemacht hab oder wie das ein oder andere funtioniert. Hab denen mal versprochen ne kleine doku-website für die Stufe zu machen wenn mein pc fertig ist (bin leider noch net dazu gekommen) und wurde dann öfter gefragt wann die denn mal online kommt usw. auch noch nach einer Zeit wo ich eigentlich nicht damit gerechnet hatte dass sich noch jemand dran erinnert
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CPU: AMD Athlon64 FX-55 @ WakĂĽ RAM: 2GB Corsair Value-Select Graka: Sapphire Radeon x800 pro                                                        Mobo: Gigabyte GA-K8NF-9 (Nforce4@WakĂĽ) HDD: Samsung SP1614C @ WakĂĽ NT: Hiper Type R Modular 580W Case: Lian Li PC-70 (gemoddet versteht sich...)
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Re: Casemodding - Ein Randthema?
« Antwort #9 am: April 20, 2007, 09:03:57 »

Modding kann in sofern schon kein Randthema mehr sein, als dass es medienpräsent ist und immer bekannter wird.

Es gibt auĂźer dem Modden auch noch viele viele andere Hobbies, wo die Leute in ihrer unmittelbaren Umgebung auch wenig Leute haben, die das gleiche Hobby haben Wink
Nicht jeder sammelt z.B. Bierdosen, Spielzeugautos oder was auch immer..

Aber ich finde hier Modding im Gegenzug zu diesen Sammelleidenschaften, die allzuoft nur belächelt werden, besser in seinem Umfeld zu etablieren. Es ist allgemein für handwerklich interessierte Außenstehende schonmal eben das handwerkliche was im Modden steckt.
Ich glaube, wenn ein fanatischer Sammler einem Außenstehenden erklären will, warum er so heiß auf diese kleinen Spielzeugautos ist (mit denen man ja nicht fahren kann Grin ) wird das sehr schwierig zu verstehen bzw. nachzuvollziehen...

Beim Modden kommt noch der künstlerische Aspekt dazu. Man tut oft etwas beim Modden, weil es etwas verschönert. Auch dieser Aspekt ist für viele doch sicher leicht zu verstehen.

Von daher sehe ich nicht so das groĂźe Problem oder gar Modding als Randthema...

Zu meiner persönlichen Situation kann ich sagen, dass z.B. meine Freundin total begeistert ist vom Modden und ich in der Schule auch einige Leute haben, die Modden. Sicher sind da ein paar Kaufmodder dabei, aber es gibt da auch einige die wirklich gute Elektronikkenntnisse haben und kreativ genug sind etwas eigenes zu machen.
Auch meine Familie gibt mir im Bezug auf Modden diverse Hilfestellungen. Wenn ich ein Problem habe, dann machen sie sich wirklich Gedanken darĂĽber und versuchen mir zu helfen... Das trifft auf die handwerklich Begabten sowie Unbegabten zu Wink

Sei doch froh, dass es das Internet und das M-FAQ-Forum gibt  bestens

Schöne Grüße
Flo
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Re: Casemodding - Ein Randthema?
« Antwort #10 am: April 20, 2007, 20:31:45 »

(...)
Hab denen mal versprochen ne kleine doku-website fĂĽr die Stufe zu machen
(...)
So ist www.moggerz.de entstandeen Wink .
Und ich muss sagen: Seitdem die Homepage online ist und die Mod-Tagebücher einsichtlich sind, werde ich öfter angesprochen, wies denn läuft / wie ich vorankomme / was ich plane.

Die Leute, die sich sowieso bei jeder Kleinigkeit anstellen und nichts in ihre Schädel graviert bekommen (ja, sowelche gibt es in meinem Jahrgang immer noch, wird sich wohl nicht mehr ändern) stehen meinem Hobby immer noch mit Kopfschütteln gegenüber: Die raffen einfach nicht, das man etwas aus reinem Spaß an der Freude macht.

Aber die Mehrheit hat begriffen, worum es beim Modden geht und guckt regelmäßig, was es neues gibt. Auch in der Schule, wenn wir mit Notebooks arbeiten, sieht man den einen oder anderen, der sich grad mal meine Worklogs ansieht.
Das zeigt also: Interesse entsteht, sobald man von etwas erfährt. Vorher nicht. Und je stärker sich die Vorstellung von meinem Hobby festigt, desto interessanter kann es werden.

Nur wann macht man den Schritt zur eigenen Gehäusemod, wenn das Interesse groß genug ist?
So schnell nicht denke ich. Denn Modden ist im Anfangsstadium nicht immer leicht. Und wenns mal nicht passt, ist das Gehäuse und ein paar Euros (auch mein Ehrgeiz reicht oft für Champagner, das Budget nur für Bier) futsch. Das schreckt wahrscheinlich die meisten ab, mal davon abgesehen, das eine gewisse Handwerkliche Begabung schon sehr hilfreich ist und sich 90% meiner Klasse sich "so etwas" nicht zutrauen würden. Sie sammeln lieber Bierdeckel, Modellautos oder sonst nen Kram. Ist auch völlig ok für mich.
Nur schade, dass ich Kommunikationsmittel Nummer 1 (die menschliche Sprache) kaum nutzen kann, um übers Modden zu fachsimpeln, da kein Gesprächspartner vorhanden ist.

Aber ich will ja niemandem mit einem Schwert meinen Glauben aufzwingen.
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