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Autor Thema: "Ein Jahr mit der Ersa 250 S"  (Gelesen 10197 mal)
gr@fx2
Dremelfreund

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"Ein Jahr mit der Ersa 250 S"
« am: Januar 9, 2005, 23:07:47 »

Auf die Gefahr hin das ich mich blamiere, hier ein erster Versuch von mir.

Vor ungefähr einem Jahr war ich auf der Suche nach einer Lötstation.
Bis dahin diente mir ein einfacher Lötkolben aus dem Baumarkt oder gelegendlich eine Lötstation von der Arbeit.
Auf Empfehlung von Kollegen und hier aus dem Forum, fiel dann meine Wahl auf die Ersa MS 250 S.
Nachdem ich ausgiebig in diversen Onlineshops recherchiert hatte, bestellte ich diese bei ELV.
Der Preis damals, war mit € 69.99, das mit Abstand günstigste Angebot für ein neues Model.
Vergleichen loht sich, da eine Preisspanne von bis zu € 20.00 keine Seltenheit ist.




Nun aber zu meinem Erfahrungsbericht:

Die Lieferung beinhaltete die Station selber, zwei Lötkolben, eine Halterung für den Lötkolben, Schwämmchen, Stromversorgungskabel und eine Kurzanleitung.

Die Lötstation besitzt einen 25 Watt Lötkolben (Multitip 12V/25W), welcher innenbeheizt und mit verschiedenen Lötspitzen verwendet werden kann. Im Lieferumfang war eine 1 mm Bleistift-Spitze enthalten.
Positiv fällt hierbei das sehr flexieble Anschlußkabel und die Kabel-Ausführung von Kolben zur Lötstation auf.
Ein zweiter Lötkolben im Miniformat mit 6 Watt (Minityp S 12V/6W), ist ebenfalls im Packet enthalten. Beide arbeiten mit 12 Volt.
Die Lötstation wird per 2m Kaltgerätestecker an die Steckdose angeschlossen.
Je nach Lötaufgaben kann nun einer der beiden Lötkolben per Chinchstecker mit der Lötstation verbunden werden.
Eine Kabellänge von 1.50m (Multitip) bzw. 1.20m (Minityp) finde ich je nach Standort der Station für ausreichend.

Die Temperatur wird mittels eines Drehreglers eingestellt.
Zwischen 120°C und 460°C kann hier stufenlos gewählt werden.
Schaltet man die Station ein, zeigt die Lötstation durch eine Blinkende LED, an der Vorderseite der Station, den Betrieb an.
 
Das Gehäuse ist sehr kompakt (134x73x88)und lässt sich in jeder kleinen Ecke des Arbeitsplatzes unterbringen. Auf seinen vier Gummifüßen steht die Station sehr stabil. 
Die Halterung für den Lötkolben, die sich im übrigen sehr einfach montieren läßt,  nutze ich nur als Ablage für den Minityp, der äußerst selten zum Einsatz kommt.
Für den Multitip habe ich mir einen Weller-Ablageständer besorgt, der mit einem weit aus größeren Schwamm ausgestattet ist und seperat ohne jedesmal die Lötstation zu bewegen, auf der Arbeitsplatte verschoben werden kann.

Auf der Oberseite der Lötstation befindet sich ein oragener Kipppschalter zum Ein- und Ausschalten. Desweiteren wird die Lötstation mit einer 125mA Sicherung im Gehäuseinneren abgesichert, die sich im Falle des Falles auswechseln lässt.
Neben der Chinchbuchse zur Stromversorgung ist eine Möglichkeit die Potentialausgleichsbuchse zu nutzen.

Idealerweise stelle ich die Temperatur beim Löten auf 340°C ein, wobei die Skala eher als ein "Schätzeisen" anzusehen ist.
Nach Einschalten der Lötstation ist eine Wartezeit von rund 30 Sekunden-1 Minute einzuplanen.
Durch die elektronische Steuerung wird die Temperatur beim Löten ständig konstant gehalten.
Auch nach längeren Lötarbeiten habe ich keine merkliche Erhitzung des Lötkolbengriffs festgestellt, so das  ausgiebige Löt-Projekte ohne Probleme möglich sind.
In der Hand liegt der Kolben sehr gut und das löten geht von der ersten Minute an wie von selber.

Ersa bietet für verschiedenste Lötarbeiten unterschiedliche Lötspitzen an, die man als Reserve schon bei der Bestellung ordern sollte. Das sind zB. angeschrägte, bleistiftspitze und meißelförmige Lötspitzen.
Im Moddingbereich sind wohl bleistiftspitze Formen die beste Wahl.
Ein Austausch gestaltet sich beim Multitip sehr einfach, in dem die Haltefeder zurückgezogen wird und über den Heizstab ab- und  aufgezogen wird.

Ein Nachteil bei der Ersa ist mir im Großen und Ganzen nicht aufgefallen bis auf die Skalierung der Temperaturanzeige.
 
Sollten einmal die Lötkolben das Zeitliche segnen, haben die verschiedenen Shops Ersatz auf Lager.
Also wie bei der bekannten Konkurrenz, sehr zukunftssicher.
Für den engagierten Hobbyelektroniker,der mal mehr als eine LED und Widerstand löten möchte, ist die Ersa sicher eine bezahlbare Alternative zu vielen Billigprodukten und professionellen, meist teureren Stationen.

Seit ich die Lötstation besitze musste nur eine 0.5mm Spitze gewechselt werden, wobei ich sagen muß, daß ich nicht zu den Hardcorelötern gehöre. Im Regelfall verwende ich 1mm Ersadur-Lötspitzen, die zB. für Schaltungen auf Lochraster völlig ausreichend sind.

Noch ein Wort zur meiner Löt-Praxis...Lötzinn verwende ich meist in 0.5mm Durchmesser.
Von Absaugpumpen bin ich garnicht begeistert und verwende alternativ Entlötlitze.

Praktische Lötergebnisse von mir, sind u.A. in den LV2 Foren zu sehen.

Ich persönlich möchte meine Ersa nicht mehr missen.

Das war nun mein kleiner Erfahrungsbericht "Ein Jahr mit der Ersa 250 S".

Gruß gr@fx2.
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TeRRieR18
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Kaufmodding ist mist...


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Re: "Ein Jahr mit der Ersa 250 S"
« Antwort #1 am: Februar 1, 2005, 19:48:10 »

ich hab mir genau die gleiche gekauft  Cheesy

und muss sagen das ich echt super damit zurecht komme Roll Eyes

also es ist von mir ein guter Tipp.... Cheesy
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Warum ist die Aussage Für die einen ist es Windows für die anderen der größte Virus der Welt' inhaltlich nicht korrekt?
Ein Virus funktioniert zuverlässig!
MARLBORO MAN
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Re: "Ein Jahr mit der Ersa 250 S"
« Antwort #2 am: Februar 2, 2005, 19:01:11 »

Ich habe mir auch gut von einem Jahr dieses Model gekauft.

Und muss sagen, für diesen Preis damals war es ein Topangebot !
Ich von meiner Seite her, bin sehr zufrieden mit diesem Model (bitte deswegen nicht gleich hauen GrinGrin




MfG Marlboro Man
« Letzte Änderung: Februar 2, 2005, 23:09:16 von M@RLBORO M@N » Gespeichert
gr@fx2
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Re: "Ein Jahr mit der Ersa 250 S"
« Antwort #3 am: Februar 2, 2005, 19:36:30 »


Mal eine Frage, was habt ihr eigentlich gegen diese Lötstation  Huh


Wer hat sich denn bis jetzt über die Lötstation negativ geäußert? Oder hab ich was überlesen?
Mein Standpunkt dazu, sollte ja eigendlich rübergekommen sein. Oder nicht?

Gruß gr@fx2.
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Falzo
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Re: "Ein Jahr mit der Ersa 250 S"
« Antwort #4 am: Februar 2, 2005, 23:02:07 »

weil die wenigsten selbst ueberhaupt eine station haben und deswegen nicht vergleichen koennen bzw. keine ahnung haben woraufs ankommt. DH2MR störte an seiner Ersa lediglich, das sie nicht gut nachheizte, sowas ist aber sicher ne subjektive Sache, haengt ja davon ab, wie viel und wie schnell man so lötet...

sonst wuesste ich auch nich, wer sich negativ ueber Ersa-Stationen oder gar diese spezielle geäußert hat...
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MARLBORO MAN
Gast


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Re: "Ein Jahr mit der Ersa 250 S"
« Antwort #5 am: Februar 2, 2005, 23:08:39 »

Hab das wohl aus einen anderen Forum  Roll Eyes, keine Sorge ich bin nicht fremdgegangen war ein elektroniker forum und nicht Modding.

Hab mein obenstehender Post deswegen noch mal editiert  Grin

Entschuldigung an dieser Stelle, meine Fehler (bis auf DH2MR Station, bin also nicht total falsch gelegen)



MfG Marlboro Man
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